Geflügelpest
Auf Grund der ungewöhnlich frühen und heftigen Geflügelpestsituation in Europa, insbesondere in Deutschland, wird gebeten, den Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin besondere Aufmerksamkeit zu schenken!
Die wichtigsten allgemeinen Vorbeugemaßnahmen sind:
- Vermeidung von direktem, ungeschütztem Kontakt mit Wildvögeln und Hausgeflügel,
- kein Berühren von kranken oder toten Vögeln und anderen Wildtieren, ihren Ausscheidungen sowie Oberflächen oder
- Wasserquellen (z.B. Teiche, Tränken, Eimer), die durch Speichel, Kot oder andere Körperflüssigkeiten verunreinigt sein könnten,
- bei Kontakt mit kranken oder toten Tieren, insbesondere Hausgeflügel, und Auftreten von Symptomen innerhalb von 14 Tagen danach, eine:n Ärzt:in oder die für Ihren Bezirk zuständige Gesundheitsbehörde telefonisch kontaktieren,
- bei ungewöhnlich hohen Verlusten in der Hobbygeflügelhaltung sofort die:den Tierärzt:in oder Amtstierärzt:in verständigen,
- tot aufgefundene Wasservögel und Greifvögel sind der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu melden,
- in den stärker betroffenen Ländern auf den Besuch von Geflügelmärkten und -farmen verzichten,
Vor allem der Zug der Kraniche dürfte in Deutschland eng mit dem Ausbruchgeschehen in Verbindung stehen. Der Westeuropäische Zugweg, der über Deutschland geht, sollte keinen Einfluss auf die heimischen Bestände haben. Trotzdem die allgemeinen Vorbeugemaßnahmen beachten und umsetzen.
Wichtige Informationen zur Geflügelpest (Vogelgrippe)

https://www.kraniche.de/de/news-leser/tausende-tote-kraniche-in-europa.html
Stündlich erreichen traurige Meldungen aus ganz Europa die KRANICHWELTEN, Geschäftsstelle der gemeinnützigen
Organisation Kranichschutz Deutschland.
Die Geflügelpest (Influenza-A-Virus H5N1) hat erstmals in der Geschichte die Kraniche auf dem Westeuropäischen Zugweg erreicht.
400.000 – 450.000 Kraniche sind hier im Herbst unterwegs, um sich von den nördlichen Brutgebieten zu den südlichen
Überwinterungsgebieten zu begeben. In fast jedem bekannten Rastgebiet auf dem langen und anstrengenden Zug zwischen
Deutschland und Spanien erhalten wir derzeit Meldungen von geschwächten und toten Kranichen.

